Hilfe & Handbuch

Liquiditätsplanung

Die Vorschau zeigt, wie sich Ihr Kontostand über die nächsten Wochen entwickelt. So sehen Sie, ob rechtzeitig Geld für Löhne, Lieferanten und Steuern da ist.

Grundlagen:

  • Gerechnet wird nach dem voraussichtlichen Zahlungszeitpunkt, nicht nach dem Rechnungsdatum.
  • Der Plan gilt für den ganzen Mandanten. Alle berechtigten Nutzer sehen und pflegen dieselben Werte.
  • Sie finden ihn als Reiter in der Buchhaltung.

Die Kurve lesen

Verlaufskurve: Oben läuft der vorhergesagte Kontostand vom heutigen Ist-Stand über den gewählten Zeitraum. Unter der Kurve stehen Kalenderwoche und Datum jeder Woche. Fahren Sie mit der Maus über die Kurve, sehen Sie den Stand am jeweiligen Tag.

Farbflächen:

  • Grün: der Bereich über der Nulllinie, nach oben satter.
  • Rot: der Bereich zwischen Null und der Kontokorrentlinie, nach unten satter.
  • So sehen Sie auf einen Blick, wie viel Luft noch ist.

Große Punkte: Das sind einmalige Positionen, grün für Forderungen, rot für Verbindlichkeiten. Ein Klick öffnet ein kleines Fenster. Dort passen Sie Betrag, Datum und das pessimistische Szenario direkt an.

Kleine Punkte: Sie markieren die Fälligkeitstage wiederkehrender Positionen, ebenfalls grün oder rot. Sie sind nicht anklickbar. Ihr Tooltip listet, was an dem Tag zusammenkommt.

Trend und Marken: Die magentafarbene Linie ist der geglättete Wochen-Trend. Vier hervorgehobene Marken nennen die wichtigen Zahlen:

  • Quartalsanfangssaldo: wo der gezeigte Abschnitt startet.
  • Tiefpunkt: der niedrigste Stand. Er bestimmt, wie groß der Kreditrahmen sein muss.
  • Hochpunkt: der höchste Stand.
  • Endsaldo: der Stand am Ende.

Zeitraum: Die Vorschau reicht ein Jahr ab der aktuellen Woche. Sie ist in vier Abschnitte zu je 13 Wochen geteilt, „Quartal 1/4" bis „4/4". Mit den Pfeilen über der Kurve blättern Sie weiter. Oder Sie wischen die Grafik seitwärts, nach links weiter, nach rechts zurück. Über alle vier sehen Sie auch jährliche Posten wie die Kfz-Steuer.

Werte pflegen

Bearbeiten: Das Zahnrad-Symbol mittig unter der Grafik öffnet einen Dialog mit fünf Reitern:

  • Bankkonten
  • Wiederkehrende Forderungen, z. B. regelmäßige Eingänge aus Abos oder Wartungsverträgen
  • Einmalige Forderungen
  • Wiederkehrende Verbindlichkeiten
  • Einmalige Verbindlichkeiten

Sofort neu gerechnet: Jede Änderung im Dialog rechnet die Kurve dahinter sofort neu.

Umsortieren: Reiter und Zeilen ziehen Sie am Griff-Symbol (sechs Punkte). Die Reiter-Reihenfolge merkt sich jeder Nutzer selbst. Die Zeilen-Reihenfolge gilt für den ganzen Mandanten.

Bankkonten: Hier hinterlegen Sie Ihre Konten mit Saldo und Kontokorrentlinie. Mehrere Konten werden zusammengezählt. Die Salden ergeben den Anfangskontostand, die Kontokorrentlinien die gemeinsame Kreditgrenze.

Szenario (pessimistisch):

  • Forderungen: optional ein pessimistischer Betrag, z. B. Teilausfall oder kein Skonto.
  • Einmalige Forderungen: zusätzlich ein späteres Zahldatum.
  • Einmalige Verbindlichkeiten: eine Kostenüberschreitung, also eine höhere Ausgabe als geplant.

Korridor: Sobald ein Wert gesetzt ist, zeichnet der Graph einen schattierten Korridor zwischen realistischem und pessimistischem Verlauf.

Datenquelle: Rechts an jeder Position schaltet ein kleines Symbol zwischen „Manuell" und „Automatisch (CraftOps)" um. Bei „Manuell" zählt der eingetragene Wert.

„Automatisch": Auf „Automatisch" gestellte Positionen sind abgedunkelt und fließen derzeit noch nicht in die Rechnung ein. Sie liefern ihre Werte erst, sobald die automatische Übernahme aus CraftOps steht.

Siehe auch: Buchhaltung, Banken.

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